JBL SiO2 Silikat Test-Set

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EAN: 4014162241184

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JBL SiO2 Silikat Test-Set

  • Ermittelt die Ursache für Kieselalgen, die bei erhöhten Kieselsäure- (Silikaten) gehalten wachsen.
  • Abstufung der Werte:< 0,1; 0,2; 0,4; 0,8; 1,2; 1,6; 2,0; 3;0; > 6,0 mg/l.
  • Abhilfe ist mit JBL Silikat EX möglich.
  • Für Süß- und Meerwasser entwickelt.

Reicht für 50 Tests


Tom's Kommentar
Silikat (Kieselsäure) befindet sich in jedem Leitungswasser und werden vom Wasserwerk gezielt zugesetzt. Silikat schützt Rohrleitungen vor Korrosion. Osmoseanlagen filtern Silikat nur bedingt heraus, ist die Konzentration im Leitungswasser jedoch sehr hoch ist Silikat auch im Reinstwasser welches die Osmoseanlage produziert in höherer Konzentration enthalten. Ein erhöhter Silikatwert erzeugt schwer in den Griff zu bekommende Algen sowie wird es von Garnelen nicht gut vertragen.
Das entgegensteuern mit Produkten wie Silikat EX empfehle ich nicht, den es ist nicht ratsam zuerst das mit Silikaten belastet Wasser ins Aquarium zu geben und darauf zu warten, dass Filtermedien das Silkat in einer Zeit x herausfiltern und das Wasser somit Silikatfrei wird.  Dieses auf und ab von Silikaten im Aquariumwasser ist kontra produktiv für die Tiere.

Eine bessere Methode ist das Silikat aus dem Wasser zu entfernen bevor es Verwendung als Aquariumwasser findet. Dies geht wurnderbar in dem ein Mischbettharzfilter hinter die Osmoseanlage geschaltet wird. Dazu verbindet man den Schlauch der Omoseanlage wo das Osmosewasser herauskommt mit einem Mischbettharzfilter. Das Osmosewasser läuft somit zusätzlich durch diesen Filter und alle Reststoffe einschliesslich Silikat welche die Osmoseanlage nicht entfernen kann werden restlos entfernt.

Weiter Hintergrund zu Silikat & Phosphat
Auch wenn die Wasserwerte "in Ordnung" sind wurde häufig gar kein Silikat oder Phosphat gemessen. Beide Werte - wenn zu hoch - können für lethargisches Verhalten mit nach und nach langsamen (über Monate) Garnelensterben sorgen. Es gibt Wasser in Deutschland, da kommt so viel Silikat im Leitungswasser mit, dass die Werte buchstäblich durch die Decke gehen => das Garnelenaquarium wird nicht richtig laufen und Garnelensterben (oft auch durch Häutungsprobleme) ist möglich und sehr wahrscheinlich. In solchen Fällen hilft nur eine Osmoseanlage. Es ist möglich, dass auch im Osmosewasser noch viel Silikat enthalten sein kann, den Silikate werden mengenmässig nicht wie andere Stoffe von einer Osmoseanlage herausgefiltert. Das heisst ein messen von Silikat ist auch im Osmosewasser sinnvoll um zu wissen wo man steht. Was tun wenn im Osmosewasser noch zu viel Silikate sind? Rausfiltern! Dies geht nur über einen nachgeschalteten Mischbettharzfilter.
Der Vollständigkeit halber: Silikate haben eine Sonderstellung, schon deshalb da Osmoseanlagen verhältnismässig wenig davon herausfiltern. Wird also das produzierte Osmosewasser nochmals durch einen Mischbettharz Filter geleitet, entfernt dieser 100% Silikat. Jedoch, wenn das Mischbettharz ca. 60% verbraucht ist, wird im Osmosewasser wieder Silikat enthalten sein und weiter steigen. Dies kann nicht mit einem Leitwertmesser festgestellt werden(!) sondern nur mit einem Silikat Test.

Jetzt habe ich den "Teufel" Silikat an die Wand gemalt und hoffe dadurch wenigstens bei Problemen diesen Wert einmal nach vorne gerückt zu haben und er wird gemessen. Silikatwerte < 2 sind tollerierbar und stellen keine großen Probleme dar bei Garnelen (nur zum Vergleich, es gibt Leitungswasser mit bis zu 30- 40 mg/L Silikat, es gibt auch keinen Silikatgrenzwert im Leitungswasser).
Silikat ist übrigens auch für Braunalgen zuständig.

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