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In-vitro Aquarium Pflanzen

Garnelen Tom
2014-05-08 18:28:00 / Hilfreiche Infos / Kommentar 1
In-vitro
lat.: im Glas
 
Bei der in-vitro Vermehrung werden einzelne Pflanzenzellen oder Pflanzenteile auf einem (nahezu) sterilen Nährmedium (Agar-Agar, Nährstoffe, Vitamine und Hormone) zu kompletten neuen Pflanzen herangezogen. Die Vorteile dieser Art der Vermehrung sind, neben der hohe Vermehrungsrate, das vermeiden von Infektionen der Pflanzen durch Bakterien, Keime oder Pilze. Ein positiver Nebeneffekt besonders für Aquarienpflanzen aus in-vitro Kultur  ist auch, dass keinerlei Schädlinge wie Libellenlarven,  Planarien und andere unliebsame Begleiter sowie Pestizide enthalten sind. Selbst ein Schnecken freies Aquarium könnte mit in-vitro Pflanzen möglich sein. 
In-vitro Aquarienpflanzen sind somit die sichersten Aquarienpflanzen. Auch wenn der Preis zuerst etwas abschreckt, sollte man immer bedenken, dass die Menge der einzelnen Pflanzen aus so einem Becher wesentlich höher ist als bei einem Pflanzenbund oder Topf. Sie sind einfach nur kleiner, wachsen aber meist von ganz alleine. Und wenn man schon mal seinen geliebten Garnelen Nachwuchs an Asiatische Libellenlarven verloren hat, relativiert sich der Preis erst recht..

Kommentare 1
Einträge insgesamt: 1

Alois R., 20.02.21 02:45

Für mich etwas umstritten. Die in-Vito wachsen emers (auf dem Land, im Sumpf). Logisch sind mindestens 80% der Aquarienpflanzen gar keine subemersen Pflanzen sondern in der Natur nur begrenzte Zeit, Regenzeit unter Wasser! Emerse Blätter sind immer andere Blätter als subemere und werden meist gelb und abgeworfen. Dann bilden sich mit Glück neue Blätter, die sich für Unterwasser eignen. Dennoch sollte man überlegen, von welchen Quellen man Pflanzen bezieht, bezüglich der Begreitfauna. Wenn man nicht sicher ist, immer in Quarantäne!